Drei Tage, ikonische Pässe und ein unvergleichliches alpines Hideaway
Die Scenic-Routes-Serie ist das Schwesterprojekt der Balkan Rally: derselbe Spirit, dieselbe Community, dieselbe Freude am Abenteuer – verdichtet in ein kürzeres Format für all jene, die sich keine ganze Woche frei nehmen können, aber trotzdem das volle Erlebnis möchten. In diesem Jahr haben wir diese Essenz im Herzen der Schweizer Alpen verankert, in Andermatt, wo schneebedeckte Gipfel und alpine Serpentinen das Fünf-Sterne-Chedi Andermatt umgeben, weithin bekannt als eines der außergewöhnlichsten Retreats Europas. Bis die Motoren starten, gibt euch unser Swiss-Wonder-Interview einen Vorgeschmack darauf, was euch im Juni erwartet.
Warum in diesem Jahr die Schweiz?
Scenic Routes sind darauf ausgelegt, die Atmosphäre der Balkan Rally in einem kompakteren Zeitrahmen einzufangen, mit denselben Menschen, demselben Gefühl und weniger benötigten Urlaubstagen. Das führt uns natürlich zu Destinationen, in denen sich eine außergewöhnliche Vielfalt an Fahrstrecken in einem kleinen Gebiet vereint. Wer das Fahren liebt, liebt in der Regel auch Kurven und die besten Kurven findet man nun einmal in den Bergen.
In dieser Hinsicht ist die Schweiz unerreicht. Die Alpen, die Pässe, die legendären Serpentinenstraßen liegen alle in bemerkenswert engem Radius, was es oft erlaubt, mehrere ikonische Routen an einem einzigen Tag zu fahren. Die Qualität der Dienstleistungen ist ebenfalls außergewöhnlich, was das Erlebnis über das reine Fahren hinaus anhebt. Schweizer Präzision, ihre Wertschätzung der Natur und ihre Liebe zum Detail entsprechen zudem exakt den Werten unserer Community.
Wo treffen Schweizer Werte auf das Rally-Mindset?
Was die Schweiz einzigartig macht, ist nicht, dass alles glänzend und neu ist, sondern dass selbst ältere Dinge perfekt funktionieren. Vor sechzig Jahren wurden Straßen, Brücken und Gebäude in einer Qualität errichtet, die heute lediglich Wartung statt Erneuerung erfordert. Diese Haltung spiegelt alles wider, was wir in der Welt klassischer Autos und Motorräder bewundern. Gut gebaute Maschinen überstehen Jahrzehnte und nicht nur das, sie funktionieren weiterhin und bereiten weiterhin Freude. Es ist eine Denkweise, die sich für uns sofort vertraut anfühlt.
Wie ist die dreitägige Route entstanden?
Die Schweiz bietet den seltenen Luxus, viele ikonische Strecken in einem kleinen Radius zu bündeln und wir beabsichtigen, dies voll auszuschöpfen.
Wir haben drei volle Tage eingeplant, um die Region wirklich gründlich zu erkunden, und Routen ausgewählt, die an drei aufeinanderfolgenden Tagen drei völlig unterschiedliche Gesichter der Alpen offenbaren.
Wir rollen über die Tremola San Gottardo, das längste historische Straßen Monument der Schweiz, mit ihren vierundzwanzig Haarnadelkurven und handverlegten Kopfsteinpflastersteinen, die die meisten von uns bisher nur auf Fotos gesehen haben. Es ist eine ikonische Serpentine, die in die Bergflanke gehauen wurde und von mehr als 1.300 Metern Höhe bis hinauf zum Gotthardpass führt.
Wir stellen außerdem sicher, dass genügend Zeit bleibt, um das Hotel zu genießen. Wir haben eine Unterkunft gewählt, die für uns einen neuen Maßstab gesetzt hat, bemerkenswerte Wellness, makellose Küche und eine Detailverliebtheit, die selbst in Europas Spitzenhotellerie selten ist. Es ist eine Form von zurückhaltendem Luxus, die gleichzeitig mühelos und außergewöhnlich wirkt.
Wie reist die Gruppe in die Schweiz?
Das Abenteuer beginnt in Wien. Wir steigen in den ÖBB-Nightjet-Schlafzug und reisen durch Österreich bis an die Schweizer Grenze. Keine stundenlangen Autobahnfahrten, kein Treibstoffverbrauch, kein Verkehrsstress, kein Risiko. Stattdessen eine komfortable Nacht im Zug, Zeit zum Abschalten, Reden und um in die richtige Stimmung für die Reise zu kommen. Währenddessen ruhen sich auch die Fahrzeuge aus und sparen ihre Kraft für das, was wirklich zählt: die kurvigen Alpenpässe. Es ist ein eleganter, umweltfreundlicher und angenehm entspannter Beginn einer alpinen Reise.
Was macht The Chedi Andermatt außergewöhnlich?
Durch jahrelange Planung von Geschäftsreisen sind wir ständig auf der Suche nach den höchsten Standards und das bedeutet, dass wir viele Fünf-Sterne-Hotels von innen sehen. Mit der Zeit lernt man, dass fünf Sterne keine Kategorie, sondern ein Spektrum sind und The Chedi steht an dessen oberem Ende. Ich hörte vor Jahren zum ersten Mal davon und verfolgte es aus beruflicher Neugier. Jedes einzelne Feedback bestätigte, dass dieses Hotel tatsächlich in einer eigenen Liga spielt. Es ist kein Zufall, dass die Balkan Rally im nächsten Jahr im neuesten Chedi-Hotel in Montenegro enden wird. Andermatt fühlte sich schlicht unvermeidlich an, eine Homebase, die einem Scenic-Routes-Wochenende würdig ist.
Warum betrachtet ihr dieses Scenic-Routes-Wochenende als eine seltene Gelegenheit?
Dies ist tatsächlich eine einmalige Gelegenheit. Einen Ort dieser Güteklasse, unter diesen Bedingungen und mit genau dieser Gruppe von Menschen zu erleben, wird in dieser Form und zu diesem Preis höchstwahrscheinlich nicht wieder vorkommen. Wenn du jemals neugierig warst, wie sich eine wirklich erstklassige Unterkunft anfühlt, ohne dabei Kompromisse bei Atmosphäre oder Gesellschaft einzugehen, dann ist dies dein Moment.